Integrative Berufsausbildung
Was ist eine Integrative Berufsausbildung?
Eine Integrative Berufsausbildung ermöglicht jungen Frauen und Männern mit Lernschwierigkeiten oder einer Beeinträchtigung eine Ausbildung zu machen, die auf ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse angepasst ist.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Integrativen Berufsaubildung: die Verlängerte Lehre und die Teilqualifizierung.
Bei der Verlängerten Lehre lernen die jungen Frauen und Männer das Gleiche wie bei einer regulären Lehre. Sie haben dafür aber ein oder zwei Jahre länger Zeit. Die jungen Frauen und Männer arbeiten in einem Betrieb und besuchen die Berufsschule. Die verlängerte Lehre endet mit der Lehrabschlussprüfung.
Bei einer Teilqualifizierung lernen Jugendliche nur bestimmte Teile eines Berufes, die ihren Fähigkeiten angepasst sind. Inhalte, Ziele und Dauer werden gemeinsam mit dem Lehrbetrieb, der Berufsschule und den Erziehungsberechtigten festgelegt. Die Jugendlichen arbeiten in einem Betrieb und besuchen die Berufsschule. Am Ende der Ausbildung machen sie eine Abschlussprüfung. Sie bekommen ein Abschlusszeugnis.
Wer kann eine Integrative Berufsausbildung machen?
- Junge Frauen und Männer mit Sonderpädagogischem Förderbedarf oder einer Behinderung
- Junge Frauen und Männer mit Pflichtschulabschluss
Alle, die eine Integrative Berufsausbildung machen wollen, müssen zuerst ein Clearing machen.
Was macht die Berufsausbildungsassistenz?
- Wir begleiten die Jugendlichen während der gesamten Ausbildungszeit.
- Wir beraten in allen Fragen, die die Integrative Berufsausbildung betreffen und unterstützen bei den Formalitäten.
- Wir führen regelmäßige Gespräche mit den Jugendlichen und den Angehörigen.
- Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit dem Betrieb und der Berufsschule.
- Wir vermitteln bei Problemen und in Krisensituationen.
- Wir organisieren notwendige Unterstützungen wie zum Beispiel Nachhilfe oder Job Coaching .

